Januar 1919: Erstmals dürfen Frauen im Deutschen Reich wählen. Dieser historische Moment war kein Geschenk, sondern das Ergebnis eines über siebzigjährigen Kampfes um politische Rechte und Freiheiten. Die Historikerin Bianca Walther („Frauen von damals“) lässt die Pionierinnen der ersten deutschen Frauenbewegung lebendig werden – von den Revolutionärinnen von 1848 bis zu Marie Juchacz‘ erster Rede vor der Nationalversammlung im Jahr 1919. Entlang der Lebenswege und Netzwerke von Helene Lange, Minna Cauer, Alice Salomon, Clara Zetkin und vieler weiterer Aktivistinnen zeichnet sie ein facettenreiches Bild einer Bewegung, die sich trotz massiver Widerstände Gehör verschaffte, Bündnisse schmiedete und leidenschaftlich debattierte – auch miteinander. Ein mitreißendes Porträt einer Bewegung und eine Inspiration für einen Kampf, der noch lange nicht vorbei ist.


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