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In Bonn durchlitt Beethoven das »Drama des begabten Kindes« und wurde von seinem ebenso tyrannischen wie haltlosen Vater zu ständigem Üben angetrieben. Er wich dem väterlichen Druck aus, indem er, wann immer er konnte, frei am Klavier phantasierte, was später in seine großen Werke einfloss.

Deine Meinung zu »Der empfindsame Titan«

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Letzte Kommentare:
13.03.2020 18:43:36
Andreas B

Schon der Titel des Buchs macht neugierig: „Der empfindsame Titan“, das ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Doch wenn man diese außergewöhnliche Biografie gelesen hat, versteht man, wie klug der Titel gewählt ist. Mit viel Empathie und großer Sachkenntnis entwirft die Autorin ein Psychogramm des Komponisten, das auch seine Musik lebendig werden lässt: als Ausdruck von Krisen und Nöten, aber auch als Dokument eines unkonventionellen, freiheitsliebenden Künstlers, der nahezu titanische Kräfte entfaltete. Das Buch führt zunächst ins beschauliche Bonn, die Geburtsstadt Beethovens, in der der Junge zum Wunderkind gedrillt werden sollte. Von dort geht es in die Adelspaläste Wiens, wo er als junger Mann mit pianistischen Kabinettstücken glänzte, schließlich auch in die verwahrlosten Arbeitswohnungen, in denen der Komponist oft nächtelang komponierte - und sein Personal drangsalierte. Neben dem Anekdotischen fallen vor allem die vielen erhellenden Analysen seiner Musik auf. Ob "Eroica" oder "Für Elise", leicht verständlich werden die musikalische Strukturen dargelegt, sodass man einen direkten Zugang zu diesen Werken erhält. Zum differenzierten Verständnis Beethovens trägt bei, dass darüber hinaus die politischen und geistesgeschichtlichen Hintergründe ausgeleuchtet werden. Von der Spätaufklärung bis zur Romantik, von der Französischen Revolution bis zum restriktiven Metternichstaat reichen die Bögen. Auf diese Weise kann man eindringlich miterleben, mit welch epochalen Umwälzungen sich Beethoven auseinandersetzte , die dann auch einen Widerhall in seiner Musik fanden. Anzumerken ist noch, dass sich die Thesen des Buchs in der Hauptsache auf Briefe, Tagebücher und Konversationshefte Beethovens stützen, sowie auf Erzählungen seiner Zeitgenossen, was den Schlussfolgerungen eine hohe Authentizität verleiht. Mein Fazit: Ein großer Wurf, glänzend geschrieben und nicht nur für Beethoven-Fans eine spannende Lektüre.

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